„Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren; die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen.“ Lk 24,32-34
Ich begrüße die Gemeindebriefleser ganz herzlich mit diesem Zitat.
Mein Name ist Mátyás Beke, ich bin 52 Jahre alt und verheiratet. Ich bin in Szeged geboren, das ist die viertgrößte Stadt in Ungarn und liegt am Theißufer. Nach dem Abitur studierte ich in Budapest an der Ev.-Luth. Universität Theologie. Nach dem Examen verbrachte ich zwei Semester in Neuendettelsau als Stipendiat. Sport spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle. Ich habe 11 Jahre lang Wasserpolo gespielt, später Karate gemacht und jetzt jogge ich regelmäßig. Ich lese sehr gern und mache gerne Wanderungen.
Ich bin schon seit 28 Jahren Pfarrer und habe bis Ende März 2014 in der ungarischen Landeskirche gedient, wo ich Pfarrer in Gyönk/Jink war.
Das ist eine kleine Stadt in Südungarn mit großer Diaspora. Zehn Dörfer gehören zusammen mit acht schönen Kirchen – unter der Webseite gyonk.lutheran.hu kann man schöne Bilder sehen.
Meine Frau ist in Deutschland geboren und hat Germanistik in Szeged, später Erziehungswissenschaft und Neuere Deutsche Literaturwissen-schaft an der FernUni Hagen studiert. In Ungarn hat sie an einem zwei-sprachigen Gymnasium unterrichtet. Wir hatten immer den Wunsch, dass unsere Kinder (Mátyás 24, Ákos 21 und Johanna 19) die deutsche Kultur und Sprache besser kennenlernen. Deswegen suchten wir nach einer Möglichkeit, nach Deutschland kommen zu können. Ich habe eine 0,5-Stelle in Holzhausen und Uchenhofen. Meine andere 0,5-Stelle war neun Jahre lang in der Kirchengemeinde Haßfurt und im Haßfurter Kranken-haus. Seit 2023 ist meine zweite Arbeitshälfte neben Holzhausen/Uchenhofen auch in Rügheim angesiedelt.
Ich werde während der Vakanz die Pfarramtsführung übernehmen und freue mich auf die Zusammenarbeit.
Mátyás Beke