Von Weißenburg nach Donauwörth
Weißenburg/Donauwörth.
Vom 4. bis 7. Juni 2026 waren engagierte Pilgerinnen und Pilger auf dem Lutherweg unterwegs.
Die traditionsreiche Gruppe, die seit 2013 regelmäßig auf den Lutherwegen pilgert, legte in diesem Jahr die Strecke von Weißenburg nach Donauwörth zurück.
Organisiert wurde die Tour von Rudi Ludwig und Rosemarie Endreß.
Bereits vor der Abreise erhielt die Pilgergruppe in Hofheim den kirchlichen Reisesegen. Pfarrer Stefan Gäb verabschiedete die Teilnehmenden mit guten Wünschen und stellte die bevorstehenden Tage unter Gottes Schutz und Begleitung.
Zum Auftakt unserer Pilgerreise in Weißenburg stießen auch unser ehemaliger Pfarrer Sieghard Sapper und seine Tochter Nathalie zu unserer Gruppe. Beide waren extra aus dem Allgäu angereist, um uns auf unserem gemeinsamen Pilgerweg zu begleiten. Pfarrer Sapper übernahm zugleich die geistliche Begleitung der Pilgerinnen und Pilger und bereicherte die Wanderung mit geist-lichen Impulsen und Andachten.
Bei optimalem Wanderwetter führte der Weg zunächst nach Pappenheim. Von dort ging es durch das wunderschöne Altmühltal, über Übermatzhofen und Langenaltheim, vorbei an den beeindruckenden Jurasteinbrüchen und weiter über die Monheimer Alb bis nach Monheim. Die letzte Etappe verlief entlang des idyllischen Baches Gailach nach Donauwörth.
Besonders prägend für die Teilnehmenden waren die bewusst in den Pilgerall-tag eingebauten Wege des Schweigens und Sinneswege. Diese Zeiten der Stille und Besinnung luden dazu ein, die Schönheit der Natur intensiv wahrzu-nehmen, den eigenen Gedanken Raum zu geben und den Glauben auf besondere Weise zu erleben.
In Donauwörth angekommen, konnten die Pilgerinnen und Pilger die Stadt während des gleichzeitig stattfindenden Donaufestes bei einem Stadtrundgang näher kennenlernen.
Die besondere Atmosphäre der festlich geschmückten Stadt bildete einen ge-lungenen Rahmen für den Abschluss der Pilgertour.
Den krönenden Abschluss der vier Tage bildete ein festlicher Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche Donauwörth. Beim anschließenden Kirchen-kaffee wurden Erinnerungen ausgetauscht, Erlebnisse geteilt und die Gemein-schaft noch einmal gepflegt.
Die Pilgergruppe zeigte einmal mehr, dass das Unterwegssein auf dem Luther-weg weit mehr ist als eine Wanderung. Es verbindet Naturerlebnis, Gemeinschaft und Glauben und schenkt den Teilnehmenden wertvolle Momente der Begegnung, der Einkehr und der Dankbarkeit.
Nach der erfolgreichen Pilgerreise freuen sich viele bereits auf die nächste ge-meinsame Etappe auf den Spuren Martin Luthers.
Text: Rosemarie Endreß
